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Online-Training als Waffe im Kampf gegen das neue Coronavirus

Mehr als 25 000 Menschen auf der ganzen Welt haben in den zehn Tagen seit der Einführung einer offenen Online-Schulung, das Echtzeitwissen von WHO-Experten darüber abgerufen, wie man das neue Coronavirus erkennt, verhindert, darauf reagiert und es kontrolliert.

Das Lernteam des WHO-Gesundheitsnotfallprogramms arbeitete mit technischen Experten zusammen, um den Online-Kurs schnell zu entwickeln und am 26. Januar zu veröffentlichen – 4 Tage bevor der Ausbruch des nCoV 2019 zu einem öffentlichen Gesundheitsnotfall von internationaler Bedeutung erklärt wurde.

Seit dem Start des Kurses haben sich täglich etwa 3000 neue Nutzer für die Schulung angemeldet, was das große Interesse an dem Virus bei den Angehörigen der Gesundheitsberufe und der breiten Öffentlichkeit belegt. Darüber hinaus haben mehr als 200 000 Personen das Einführungsvideo zum Kurs auf YouTube angesehen.

Das hohe Engagement zeigte sich, als die internationale Gemeinschaft einen Bereitschafts- und Reaktionsplan in Höhe von 675 Millionen US-Dollar auf den Weg brachte, um die weitere Verbreitung des neuen Coronavirus zu bekämpfen und Staaten mit schwächeren Gesundheitssystemen zu schützen.

Die kostenlose Lernressource steht allen, die sich für das neue Coronavirus interessieren, auf der offenen Lernplattform der WHO für Notfälle, OpenWHO.org, zur Verfügung. Die Plattform wurde vor drei Jahren mit Blick auf Notfälle wie nCoV eingerichtet, bei denen die WHO Millionen von Menschen auf der ganzen Welt mit Echtzeit-Lernmaterialien erreichen muss.

Das Online-Training mit dem Titel „Neu auftretende Atemwegsviren, einschließlich nCoV: Methoden zur Erkennung, Prävention, Reaktion und Kontrolle“ wird derzeit in allen offiziellen UN-Sprachen und in Portugiesisch erstellt.

„Unsere Aufgabe ist es, mit technischen Gesundheitsexperten zusammenzuarbeiten, um das Wissen nach den Prinzipien der Erwachsenenbildung so schnell wie möglich zu verpacken, damit es für das Gesundheitspersonal und unsere Mitarbeiter möglichst nützlich ist“, sagte Heini Utunen, der OpenWHO für das WHO-Gesundheitsnotfallprogramm (WHE) leitet. „Unsere Online-Plattform – OpenWHO – wird bereits von Benutzern aus allen Ländern der Erde genutzt und bietet mehr als 60 Kurse in 21 Sprachen an. Die Durchführung von Schulungen in der Landessprache der Einsatzkräfte ist wirklich wichtig, besonders in einem Notfall.

WHE hat in Lernen und Ausbildung investiert, um die Bereitschaft und die Reaktion auf gesundheitliche Notfälle in Echtzeit zu stärken. Das Programm hat 2018 seine erste Lernstrategie entwickelt und verfügt über eine kleine spezielle Einheit für Lernen und Kapazitätsentwicklung, die es WHE ermöglicht, schnell Schulungen zu entwickeln und Know-how an diejenigen zu vermitteln, die es an der vordersten Front am meisten brauchen.

Übersetzt aus dem englischen zur Information aus gegebenen aktuellen Anlass und Dringlichkeit. Quelle: who.int/news-room/detail/07-02-2020-online-training-as-a-weapon-to-fight-the-new-coronavirus

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Marianne

Geschrieben von Marianne

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