Dieser Käsekuchen kommt ganz ohne Boden aus und stellt Magerquark in den Mittelpunkt. Er wird im Ofen gebacken und bekommt durch Eier und Mehl eine lockere, zugleich cremige Konsistenz. Zitronensaft bringt eine leichte Frische in die süße Quarkmasse, während Vanillezucker das Aroma abrundet. Ein unkomplizierter Kuchen, für den du keinen Teig ausrollen musst!
Du verrührst die Zutaten, füllst die Masse in eine Springform und lässt den Ofen den Rest erledigen. Der Kuchen passt zum Nachmittagskaffee, lässt sich gut in Stücke schneiden und schmeckt auch gekühlt. Achte beim Backen auf die Oberfläche: Wird sie früh dunkel, schützt eine Abdeckung den Kuchen vor zu viel Bräune. Plane außerdem Zeit zum Abkühlen ein, damit die Quarkmasse beim Anschneiden besser hält.
Warum Quarkkuchen bindet
Bei einem Käsekuchen ohne Boden trägt die Quarkmasse selbst die Form. Magerquark bringt viel Feuchtigkeit und Eiweiß mit; beim Erhitzen helfen die Eiweiße aus Quark und Eiern dabei, die Masse zu festigen. Das Mehl ergänzt die Bindung, während Backpulver für etwas Lockerheit sorgt. Deshalb ist die Mitte nach dem Backen oft noch leicht beweglich und wird beim Abkühlen fester. Eine gleichmäßige Ofenhitze unterstützt das ruhige Garen. Wird die Oberfläche zu schnell braun, kann sie abgedeckt werden, während der Kuchen innen weiterbackt. Die schlichte Zusammensetzung macht den Kuchen außerdem leicht wandelbar, etwa mit etwas Zitronenschale oder saisonalen Früchten zum Servieren.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Portionen: 12
- Vorbereitung: 20 Min.
- Garzeit: 1 Std.
- Gesamtzeit: 1 Std. 20 Min.
- Schwierigkeit: Einfach
Zutaten für 12 Portionen
- 200 g Margarine
- 250 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 6 Stück Eier, Größe M
- 1000 g Magerquark
- 1 EL Zitronensaft
- 100 g Weizenmehl
- 1 TL Backpulver
- 5 g Butter, für die Form

Zubereitung
- Ofen vorbereiten: Heize den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vor. Fette eine Springform mit 26 cm Durchmesser dünn mit Butter ein.
- Masse verrühren: Gib Margarine, Zucker und Vanillezucker in eine große Schüssel. Rühre die Zutaten mit dem Handmixer glatt und arbeite die Eier nacheinander ein.
- Quark einarbeiten: Vermische Mehl und Backpulver in einer kleinen Schüssel. Rühre Magerquark, Zitronensaft und die Mehlmischung unter die Eiermasse, bis keine größeren Klümpchen mehr zu sehen sind.
- Kuchen backen: Fülle den Teig in die vorbereitete Form und backe ihn auf der mittleren Schiene etwa 60 Minuten. Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche goldgelb ist und die Mitte bei leichtem Bewegen nur noch sanft wackelt; eine Stäbchenprobe hilft zusätzlich.
- Oberfläche schützen: Kontrolliere den Kuchen gegen Ende der Backzeit. Wird die Oberfläche zu dunkel, decke die Form locker mit Alufolie ab und backe den Kuchen fertig.
- Kuchen abkühlen: Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn in der Form abkühlen. So kann sich die Quarkmasse setzen und lässt sich später sauberer schneiden.
Nährwerte pro Portion
- Kalorien: ca. 330 kcal
- Eiweiß: 14 g
- Kohlenhydrate: 31 g
- davon Zucker: 25 g
- Fett: 17 g
- Ballaststoffe: 0,2 g
Geschätzt aus den Zutaten. Je nach Produkt und Portionsgröße weichen die Werte ab.
Tipps
- Bewahre Reste abgedeckt im Kühlschrank auf und verbrauche sie innerhalb von drei Tagen.
- Du kannst den Kuchen am Vortag backen. Gut durchgekühlt lässt er sich besonders gleichmäßig portionieren.
- Wenn du eine frische Zitronennote magst, gib zusätzlich etwas fein abgeriebene Zitronenschale in die Masse.
Häufige Fragen
Kann ich den Käsekuchen am Vortag backen?
Ja, du kannst ihn am Vortag zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank lagern. Durch das Durchkühlen wird die Quarkmasse fester und lässt sich gut schneiden.
Warum ist die Mitte nach dem Backen noch weich?
Die Quarkmasse festigt sich beim Abkühlen weiter. Wenn die Mitte nur leicht wackelt und der Kuchen insgesamt gesetzt wirkt, ist das meist passend.
Kann ich Magerquark durch normalen Quark ersetzen?
Das ist möglich, der Kuchen wird mit Quark mit höherem Fettgehalt meist etwas reichhaltiger. Die Masse kann sich dadurch leicht in Textur und Backverhalten unterscheiden.
Wie bewahre ich übrig gebliebenen Kuchen auf?
Decke die Stücke ab und stelle sie in den Kühlschrank. Am besten isst du sie innerhalb von drei Tagen.





